Ironie (des Schicksals?)

Ironie - Songcover eines bekannten Popsongs........

(Das Lied, aufgenommen von Helene,Tim,Lukas,Johannes und Paul zum reinhören)

Ein Lottogewinn einen Tag bevor man stirbt, eine Begnadigung die zwei Minuten zu spät kommt, Eine Freifahrt wenn man eh schon bezahlt hat oder Regen an deiner Hochzeit.  Das Leben kann für jeden von uns schon mal gemein und ungerecht sein. Die Erfahrungen haben viele in letzter Zeit gemacht – manches von dem man glaubt- es müsse so laufen wie geplant- hat sich plötzlich erledigt Pech?– Ironie des Schicksals ? 

Ironie ist laut Internet die Vermutung das hinter dem was Geschieht oder Gesagt wird eine „Absicht verbirgt, etwas oder jemand der sich sozusagen über unser Gelingen und Scheitern lustig macht.

Ich denke,  die Erfahrung mit etwas konfrontiert zu sein was wir uns nicht ohne weiteres erklären können, bei dem wir nicht so ohne weiteres einen Schuldigen finden können, ist Teil unseres Lebens - haben wir alle schon mal so oder anders erlebt.

Und auch wenn Menschen dazu neigen nach einer ursächlichen Erklärung zu suchen, einen Schuldigen auszumachen um uns nicht dem Gefühl von Ohnmacht hinzugeben. Es gibt Menschen die dann versuchen böse Mächte oder Verschwörungen herbeizureden um das unerklärliche erklärbar zu machen. Ich denke letztendlich ist nicht alles für uns erklärbar.

Mir selbst hat dabei stehst die Erkenntnis geholfen – egal wie dumm das Leben läuft, ich muss nicht alleine  damit fertig werden. Hierzu gibt es auch ein schönes Lied… Meine Zeit steht in deinen Händen

Vorschlag: Zünde ein Streichholz an und denke - solange es brennt - nach Wer oder Was gibt dir Halt.....

Alles gute

 

Kreuz und Quer - Nachgedacht

Dadurch, dass man derzeit sowieso viel im Internet unterwegs ist findet man auch so manche tolle Seite. Daher heute ein Tipp für eine Seite mit Radioandachten (höre ich sonst auch nicht - aber neue Zeiten, neue Ideen)

Kreuz usn Quer, Das Ding von der Kirche 

Als kleine Vorschau hier die Andacht von heute.......(einfach mal die Seite besuchen)

Gruß Paul Neuberger/Jugendreferent

»Oskar und das Kreuz« von Sabine

Der Beitrag wurde am 14.04.2020 gesendet.

Der kleine Oscar steht vor einem Kreuz und bekommt einen Schreck: Jesus hängt am Kreuz. So sieht für ihn kein starker Gott aus. Neben ihm steht „Oma Rosa“. Sie ist nicht wirklich seine Oma, sondern nur eine Bekannte. Aber er vertraut ihr. Also fragt er sie, ob sie so einem gekreuzigten Gott vertrauen kann? Wie soll denn so einer einen beschützen? Sie antwortet ihm: „Oskar, wem fühlst du dich näher? Einem Gott, der nichts fühlt, oder einem Gott, der Schmerzen hat?“
Das Ganze ist eine Episode aus einem Buch und ich find sie echt schön. Weil hier was gezeigt wird, woran ich glaube. Nämlich, dass Gott einfühlsam und stark zugleich ist. Er ist jemand, der zu mir sagt: Ich kenne deine Gefühle und ich weiß auch um deine Schmerzen. Und deshalb lasse ich dich nicht allein, sondern bin bei dir und fühle mit dir. Das ist für mich ne echt schöne Zusage.
Gott ist nicht nur stark, mächtig und gut. Sondern er ist auch einfühlsam und lässt sich auf sowas wie Schmerzen ein. Freiwillig. Jesus hätte nicht am Kreuz sterben müssen. Aber er hat es selbst so gewählt. Er hat sich bewusst auf alles eingelassen, bis in den Tod.
Und so ein Gott, der Schmerzen kennt, weil er selbst welche am Kreuz erlebt hat, der ist für mich stark. Bei so einem Gott kann ich mich geborgen und aufgehoben fühlen. So einem Gott kann ich mich anvertrauen.

Quelle: www.kreuzquer.info

NACHGEDACHT - GEDANKEN ÜBER DIE WELT UND GOTT

O Happy Day (Ostern 2020)

Dieser Titel klingt in Zeiten wie diesen für viele nicht so gut. Für einige unter uns sind diese Tage gar nicht Happy. Vielleicht weil sie Krank oder voller Sorge um Freunde und Verwandte sind, oder weil die schönen Pläne für die Osterferien geplatzt sind. Für manche spielt auch die Sorge um die Zukunft, die Arbeit, drohende Arbeitslosigkeit oder das anstehende Auslandsjahr und der bevorstehende Schulabschluss derzeit die Hauptrolle. Da kommt vielleicht gar keine große Lust zum „Eiersuchen“ auf. Vieles ist und bleibt unsicher in diesen Tagen.

 

Genau da kommt Ostern ins Spiel – den Menschen damals ging es genauso. Sie standen plötzlich vor dem nichts. Der dem sie sich mit Herz und Verstand, mit Haut und Haaren angeschlossen hatten war plötzlich Tod. Hingerichtet. Seine Anhänger in die Winde zerstreut und auf sich gestellt.

Alles vorbei.......

und dann am dritte Tage.....

das Grab ist leer, und den Frauen wird die Auferstehung verkündigt. 

Damit gibt es Hoffnung – nicht nur für die Menschen damals, auch für uns heute.

O Happy Day, es geht weiter egal wie Aussichtslos die Lage scheint. Wir können zwar nicht in die Zukunft schauen, vorhersehen was kommt, aber wir können vertrauen – es kommen wieder bessere Tage. Und es gibt die Zusage Gottes bei uns zu sein.

 

Ostern ist in diesem Jahr anders als sonst – vielleicht aber auch viel näher.

In diesem Sinne „frohe Ostern“

 

Paul Neuberger, Jugendreferent

Lied: Happy Day

www.youtube.com/watch

 

 

Nachgedacht - Gedanken über die Welt und Gott

Leichtes Gepäck….

In diesen so anderen Tagen fällt mir öffter mal wieder der Text dieses nicht ganz neuen Silbermond Liedes ein. Insbesondere die Textzeile„und eines Tages stellst du fest, dass du 90% davon gar nicht   

www.youtube.com/watch

Bei manchen Dingen trifft diese Lied den Nagel auf den Kopf. Auch ich habe in den vergangenen zwei Wochen der Kontaktarme viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht. Und schnell kommt das Bedürfniss auf so manches zu entrümpeln. Plötzlich sieht man die ganzen Sachen die in Regalen und Schränken so rumliegen und eigendlich schon lange mal weg gehören. Und so manches Bedürfniss kommt gar nicht auf. Mein drang zum Konsumieren beschränkt sich plötzlich auf die Dinge die ich zum täglichen leben brauchte und ich vermisse das „shoppen gehen“ (bisher) noch nicht wirklich.

Auf der Anderen Seite spüre ich auch ganz deutlich was ich brauche. Menschen, Kontakte mit Freunden, den allwöchentlichen Stammtisch, gemeinsam freuen, feiern und trauern. Was ansonsten Routine und manchmal auch ein geringschätziges „muss dass auch noch sein – oder bleibe ich heute Abend auf der Couch“ hervorruft wird derzeit zur sehensucht.

Vielleicht kann ich mir das bewahren, für die hoffentlich bald kommenden Tage nach  – diesen geschärften Blick für das wirklich Wichtige – egal ob das nun zehn, dreisig oder fünfzig Prozent meines bisherigen Lebens ausmacht.

Der auf den wir uns als Evangelische Jugend berufen und an dessen Lebensweg wir insbesondere in der Karwoche denken war übrigens ein Meister in Sachen leichtes Gepäck. Und auch wenn er sicher ahnen konnte was auf ihn zukommen wird ist er mit Entschlossenheit und Zuversicht nach Jerusalem gegangen.

In diesem Sinne wünsche ich allen auch Zuversicht in den kommenden Tagen vor Ostern.

Gruß Paul Neuberger

Jugendreferent